18.08.2017 06:11
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Spiele im Deutschunterricht
1. Begriffsbestimmung „Spiel“
= Handlung/ Geschehniskette oder Empfindung, die teils unter der Vorausset-zung von mehr oder weniger
o Spiel = intrinsisch motiviertes Verhalten
o Zweckfreies Handeln Tätigkeit mit Spaß und Vergnügen
o Freiwilliges Tun, selbstbestimmte Aktivität
o Handelnde Auseinandersetzung mit der Umwelt
o Frei von formellen Sanktionen und sozialen Repressionen
o Kein Ernstcharakter
o Vermittelt als Quasirealität zwischen Phantasie und Wirklichkeit ge-kennzeichnet durch Ambivalenz

2. Die gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung des Spiels
Kulturelle Bedeutung
- Spiel ist älter als die Kultur  dem Spiel der Tiere wurde vom Menschen nichts Wesentliches mehr hinzugefügt
- Viele spielerische Erscheinungsweisen sind aus ursprünglichen Bedürfnissen des Menschen entwickelt worden
o Befriedigung des natürlichen Bewegungsdranges
- Spiel leistet im anthropologischen Sinne einen entscheidenden Beitrag zur Sinnfindung des menschlichen Lebens

Gesellschaftliche Bedeutung
- Eltern sind oft überfordert mit der Erziehung ihrer Kinder
- Die Gewalt an Schulen nimmt zu
- Gesellschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten für Kinder fehlen
- Kinder können sich in ihrer Freizeit oft nicht körperlich betätigen
- Schule sollte versuchen wenigstens einen Teil davon mit dem pädagogischen Spiel zu kompensieren

3. Das Spiel und die Entwicklung des Kindes
- Aufbau der persönlichen Identität
o Im Spiel ist es notwendig, Kooperationsbereitschaft und Abgrenzungs-leistungen zu erbringen
o Das Spiel als Förderung der Sprachentwicklung und kommunikativen Kompetenz
o Das Spiel und die soziale Entwicklung
o Entwicklung der Identität an Spiel gekoppelt, da es hier relativ sankti-onsfrei Um- und Neudefinitionen seiner Person erproben und stabilisie-ren kann
- Das Spiel als entdeckendes Lernen
- Das Vertraut-werden mit dem Körper
o Ausformung der Bewegung/ Körpersprache (Ausbilden des emotionalen Ausdrucks (Lachen, Weinen,…))
o Schärfung der Sinne und der Wahrnehmung
o Verbesserung der Gedächtnisleistungen und Ausdauer

4. Das Spiel im Deutschunterricht
4.1. Bedeutung des Spiels im Deutschunterricht
- Im Spiel werden Lernvoraussetzungen grundgelegt
- Spiele
o tragen zur Entfaltung von Fähigkeiten bei
o bahnen Grundhaltungen an
o fördern das Arbeitsverhalten
o schaffen Befriedigung am eigenen Tun
o entwickeln planmäßiges Vorgehen
o helfen zum Überwinden von Schwierigkeiten
o lassen erkennen, dass das Ergebnis Resultat eigener Anstrengung ist
o fördern ausdauernde und konzentrierte Betätigung

- Kindliches Spiel ist ein Weg zur Erkenntnis der Wirklichkeit  Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten
- In vielen Lehrplänen nimmt die Forderung nach Spielen mit zunehmenden Schuljahren ab
o Spiel wird durch „ernsthafte Arbeit“ abgelöst

- Deutschunterricht und Spiel haben eine spezielle Affinität zueinander
o Das Kind lernt spielerisch die Muttersprache kennen
o Das Kind soll eine umfassende kommunikative Kompetenz erwerben, damit gegenwärtige und zukünftige Lebenssituationen möglichst erfolg-reich bewältigt werden können
o Zu den literarischen Gegenständen des Deutschunterrichts zählen alle dramatischen Formen, deren konstituierendes Wesensmerkmal es ist, im Spiel realisiert zu werden

4.2. Spielformen im Deutschunterricht
- 4 entscheidende Gruppen von Spielen im Deutschunterricht
- Sprachspiele
o Hantieren mit Elementen der Sprache und den Beziehungen zwischen diesen Elementen auf allen linguistischen Ebenen (Laut, Wort, Silbe, Satz)
- Rollenspiele
o Interaktionsspiele/ Probehandeln
o Mehr oder weniger definierte Rolle wird zur Richtschnur des Handelns in einer vorgestellten Situation
o Offen/ geschlossen
o Planspiel
o Literarisches Rollenspiel
- Darstellendes Spiel
o Nicht nur prozessorientiert wie Rollenspiel, sondern produktorientierte Realisierung von „dramatischen“ Situationen und Textvorlagen
o Ziel: Szenisches Interpretieren von Kernstellen eines Dramas
- Lernspiele



5. Lernspiele
- Extremste Position des Verhältnisses von Lernen und Spielen
- Vereinigt sowohl einen Lern- als auch einen Spieleffekt in sich
- Spiel eröffnet kreative Dimension des Lernens  Brückenfunktion
- Umstrittene Form  Spannungsfeld von spontanem Spielanreiz und gezielter Lernaufforderung
o Viele Lehrer sehen Lernspiel als Arbeitsmittelform
o soll Kinder „anlocken“
o Lernspiele haben Kennzeichen bekannter Gesellschaftsspiele und ver-binden sie mit konkreten Lernzielen, die sich meist kontrollieren lassen
o Spielcharakter wird dabei zugunsten des Lerncharakters reduziert

- Lernspiele sollten folgende Kriterien erfüllen
o Arbeitscharakter
 Das Lernspiel muss einen tatsächlichen Lernwert haben.
o Spielcharakter
 Jedes Lernspiel muss als Spiel betrachtet werden können, wobei es unnötig ist, den Lernaspekt des Spiels zu verbergen.
o Kindgemäßheit
 Lernspiele müssen der Leistungsfähigkeit der Schüler angepasst sein. Bei zu schweren Aufgaben neigen die Kinder zu Resignati-on, zu leichte Aufgaben werden als „Spielerei“ und nicht als Her-ausforderung angesehen.
o Differenzierung
 Lernspiele müssen der individuellen Leistungsfähigkeit entspre-chen, d.h. der Lehrer muss entsprechend unterschiedliche Auf-gabenstellungen bereit halten.
o Ästhetisches Moment
 Durch Form, Farbe und Gesamtaufmachung kann der Spieltrieb angeregt werden.
o Stabilität
 Das Material sollte strapazierfähig sein, auch wenn man davon ausgeht, dass die Schüler schonend mit den Dingen umgehen.
o Kontrolle
 Lernspiele sollten geeignete Kontrollmöglichkeiten aufweisen (entweder Selbstkontrolle oder Fremdkontrolle).

- Didaktischer Ort des Einsatzes
o Nicht nur Lückenfüllfunktion
o Kostbare Art des Lernens  kindgemäß
o Meist in Übungs- und Anwendungsphasen
 In Einstiegsphasen Gefahr, dass Kinder kein Ende finden
o Freiarbeitszeit
o Stationentraining

Körpertheater heute
- Körpersprache sehr wichtig für Spiele
- Körperlicher Ausdruck und verbale Ebene müssen übereinstimmen (auch bei jedem lauten Vorlesen muss auf die Kongruenz von Text und Körperaus-drucksverhalten geachtet werden)
- Um literarische Texte vorzutragen, muss darauf geachtet werden, dass die Schüler die Möglichkeit haben, ihre Körpersprache auszuleben
- Körpererleben muss in den Unterricht miteinbezogen und gefördert werden

- Die Hände und das Spiel
o Sprechen/ Interaktion immer mit Gebärden verbunden  dadurch wird Verstehen meist erleichtert
o Bei vielen Schülern dominiert der visuelle Kanal
 Dank moderner Massenmedien wird Kindern vieles nahege-bracht, ohne dass sie sich wirklich aktiv darum bemühen müssten
 Sie erfahren die Welt ohne eigene Anstrengung
 Deshalb machen sich viele über ihre Hände gar keine Gedanken (mit denen man auch erfahren kann)
- Möglichkeiten der Aktivierung der Hände im Deutschunterricht
o Aktivierung der Hände bedeutet Aktivierung des ganzen Körpers
o Selbsterfahrungsspiele und –übungen
o Viele traditionelle und neuere Spielformen eignen sich
o Vortrag von literarischen Texten
o Lockerungsübungen der Hände

Zur Organisation des Spiels im Deutschunterricht
- Festlegen der Spielfläche
o Dies verstärkt des Spieleffekt
o Sobald Kinder die „Spielfläche“ betreten, dürfen sie eine andere Person sein und müssen sich dafür nicht schämen
- Berücksichtigung einiger grundsätzlicher choreografischer Bedingungen
o Zuschauern nicht den Rücken zuwenden
o Verteilung im Raum (Stellprobe vornehmen, ect.)
- Lockerungsübungen und Warming-up-Spiele

- Viele Lehrer stehen dem Spiel positiv gegenüber, kennen sich aber nicht mit der Umsetzung aus
o Denken, sie müssten selbst nur Supervisior sein und sich nicht einbrin-gen
o Haben Angst vor Kontrollverlust


Quelle: Karl Schuster „Das Spiel und die dramatischen Formen im Deutschunterricht“

Yorum
#8 | jackglenc - 02.10.2010 05:12
Hi there, I dont know if I am writing in a proper board but I have got a problem with activation, link i receive in email is not working... keyword,
#7 | ogretmen_cagri - 03.11.2008 12:36
ben de çok begendim kriterleri ve önerileri fakat örnek bir oyun koyarsanız sevinirim
#6 | kartalcan - 13.10.2008 00:12
Açıklamalar aşağı yukarı bildiğimiz ve katıldığımız şeyler ama konularla bağlantılı olarak oyunla bilgiyi birarada vermeye yönelik birkaç örnek olsaydı daha anlaşılır olurdu.
#5 | DEUTSCH39 - 12.10.2008 16:42
örnek oyunlarla daha somut hale getirmeniz daha iyi olur
#4 | yusuf aksoy - 09.10.2008 16:46
Evet ben de aynı görüşteyim.
#3 | annem - 05.10.2008 21:15
teşekkürler
#2 | dtsch - 05.10.2008 19:21
hayriye ye katılıyorum örnek oyunlar olsa daha çok işimize yarar ama yinede teşekkürler
#1 | Hayriye - 04.10.2008 19:59
Öneriler güzel ancak örnek oyunlar göndermenizi tercih ederim.
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